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8min terrid0304
X-Pro II terrid0304

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Normal _DieTributeVonPanem_
_panemstory_ Kapitel 13 2h
  •   _panemstory_ Seit nun mehr als drei Stunden, sitzte ich jetzt regungslos und still am Küchentisch. Seit ich Nachhause gekommen bin, und mich so immer weiter von Ella entfernt habe, und zwar für immer, seitdem hat mein Leben irgendwie keinen Sinn mehr. Das Gefühl, das sich in meinem Körper breitmacht, ist so merkwürdig, wie die Nervosität und die Schmetterlinge in meinem Bauch bei Ellas Anwesenheit. Der einzige Unterschied ist: Dieses Gefühl macht mich unendlich traurig.
    Jeder Herzschlag in meinem Körper fühlst sich an wie ein brennender Blitzschlag, der mich erfasst. Wenn ich versuche, mich irgendwie abzulenken, kommt noch im selben Moment der unendliche Schmerz zurück, der sich noch schlimmer anfühlt als zuvor. 2h
  •   _panemstory_ Ich weiß, dass Snow alles dafür tun wird, um mich, den Sieger der 50. Hungerspiele, den Verspotter des Kapitols, mich, Haymitch Abernathy, innerlich so zu zerstören, dass am Ende nur noch ein Wrack eines Menschen übrigbleiben. Dabei scheut er natürlich nicht davor zurück, anderen das Leben zu nehmen. Hauptsache er hat SEINEN Willen durchgesetzt.
    Es ist merkwürdig. Nichts ergibt mehr einen Sinn. Ich weiß nicht was, aber irgendetwas ist merkwürdig, ich fühle es. In Distrikt 12 sind alle Menschen irgendwie glücklicher. Ich kann mir nicht erschließen warum. Warum sollte man auch glücklich sein, wenn jedes Jahr zwei Kinder des Heimatdistrikt in die am Arena des Todes geschickt werden. Es kann also nur einen Grund geben: Irgendetwas ist wegen den Hungerspielen. 2h
  •   _panemstory_ Trotz meiner miserablen Lage, empfinde ich Schadenfreude gegenüber Snow und dem Kapitol. Sie denken die Distrikte hätten das verdient? Die ganze Armut und die Hungerspiele? Na, dann bekommen sie es eben zurück.
    Hinter der Freude versteckt sich in meinem Kopf immer noch die Unsicherheit und die ständige Angst um das Leben von Ella und auch allen anderen Menschen der Distrikte. Mein Herz hat mittlerweile aufgehört zu schlagen, glaube ich zumindest. Doch ich fühle immer noch den Schmerz, der den Atem aus meinen Lungen presst, der meinen Körpwr ermüdet, der mich zerstört.
    Mein Leben hat keinen Sinn mehr. Warum leben? Warum sollte man so qualvoll? Sterben ist besser als Leben; leichter, kone Schmerzen, frei. Warum sollte man nicht selber entscheiden dürfen, wann man stirbt. 2h
  •   _panemstory_ Dass man lebt hat man ja schließlich auch nicht selber entscheiden dürfen. Meine Entscheidung ist so stark, aber etwa hält mich zurück:
    Ella.
    Der einzige Grund warum es sich lohnt zu leben. Mein einziger Halt!
    Wieder beginnen Tränen über meine Wangen zu rollen, weil ich einfach so hilflos bin.
    Präsident Snow hat Macht. Die Macht. Macht die er auch dafür aufwenden kann, andere grausam und qualvoll zu töten. Er wird nicht aufhören bis er mir meinen einzigen Halt auch genommen hat.
    Und ich werde klein, todunglücklich und als unwichtiger Mann aus Distrikt 12 zurückbleiben. Hilflos, wie ein kleiner verletzlicher Säugling.
    Ich will, aber kann nicht. Meine Kräfte sind alle aufgebraucht. Heute Nacht schlafe ich am Küchentisch, weil ich es nicht mehr schaffe mich in mein Bett zu schleppen. 2h
  •   _panemstory_ ---Als ich aufwache, dauert es einige Zeit bis ich richtig wach werde, aber das fällt mir nicht allzuschwer: Vogelgezwitscher, Sonnenstrahlen, Blätterrauschen, eine Prise Wind, erleichtern es mir. Bis ich wieder realisiere, wo ich bin: Ein Tribut in den 50. Hungerspielen. Jetzt im Finale; mein letzter Gegner: Das Mädchen aus Distrikt 1. Ehe ich mich versehe, höre ich, wie sie mir immer näher kommt, sodass ich zu fliehen beginne.
    Irgendwann stehe ich am Rand der Arena mit schmerzenden Gliedern und trockenem Hals. Dann taucht sie auf, und bei 'ihrem' Anblick bekomme ich einen Herzstillstand:
    Meine letzte 'Gegnerin', wie ich glaubte, ist
    Präsident Snow. 2h
  •   _panemstory_ Ich bekomme Angst.
    Warum ist er in den Hungerspielen?
    Soll es dieses Jahr etwa garkeinen Sieger geben?
    Ich weiß es nicht...... Er steht mir nun fünf Meter entfernt gegenüber; ich am Rand einer Klippe, dem Ende der Arena. Er auf dem jetzt sicheren Feld.
    Er ist mit einer Axt bewaffnet.
    Ich will das Messer aus dem Rucksack Ellas hervorkramen, doch ich kann es nicht finden.... Snow holt zum Wurf aus.
    Und ich, Haymitch, schaffe e nicht mehr rechtzeitig, meinen Kopf runterzuziehen.
    Das Mordinstrument landet in meinem Kopf.
    Seltsamerweise höre ich noch den Knall der Kanone, bevor ich sterbe.--- 2h
  •   _panemstory_ Schreiend Wache ich auf und suche wie verrückt nach meinem Messer, was sich nicht in meiner Hand befand. In meinen Körper strömt Panik, obwohl ich weiß, dass ich nicht mehr in der Arena bin, dass ich überlebt habe. Mein Messer ist nirgends am Tisch zu finden, aber etwas anderes.
    Etwas, das so unheimlich ist wie mein Traum. Ich schätze eine Botschaft von Snow:
    Auf dem Tisch ist eine große Blutlache..... 2h

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  •   ashna_pullan Portia has pure class u looks so pretty 5h

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